Zahnarztpraxis Dr. Garrelfs

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Zahnarztpraxis Dr. Garrelfs
Dr. Hans-Wilhelm Garrelfs
Tel.: 02443 51 03
Fax.: 02443 91 10 68
E-Mail: praxishwg@t-online.de







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Auf dem Acker 29
53894 Mechernich
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Gesundheitsnews



Sammeltipp für den Herbst
Herbstzeit ist Bastel- und Sammelzeit

Herbstzeit ist Bastel- und Sammelzeit: Aus Kastanien entstehen lustige Männchen, bunte Blätter werden zu dekorativen Collagen, Pilzliebhaber freuen sich nach ausgedehnten Waldausflügen auf ein leckeres Abendessen. Sammeln lohnt sich aber nicht nur für Bastelfans und Naturfreunde …

Spätestens im Herbst macht es für gesetzlich Versicherte Sinn, einen Blick in ihr zahnärztliches Bonusheft zu werfen: Sind die Stempel für das zu Ende gehende Jahr schon enthalten? Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein besonderes Vorsorgeprogramm, das unterschiedliche Aktivitäten zur Verhütung von Zahnerkrankungen beinhaltet. Es erfordert bei Kindern und Jugendlichen zwei Zahnarztbesuche pro Jahr. Patienten, die älter als 18 Jahre sind, sollten wenigstens einmal im Jahr ihre Mundgesundheit bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt überprüfen und dafür einen Stempel in ihr Bonusheft setzen lassen.

Zum einen lassen sich bei regelmäßigen Praxisbesuchen krankhafte Veränderungen an Zähnen, Mund oder Kiefer frühzeitig erkennen und ggf. behandeln. Zum anderen kann sich das Stempelsammeln im Bonusheft finanziell lohnen: Wer gesetzlich versichert ist und eine Krone oder Zahnersatz benötigt, erhält mit regelmäßig geführtem Bonusheft einen deutlich höheren Zuschuss von der Krankenkasse.

Nähere Informationen mit Rechenbeispielen zum Thema „Zuschüsse bei Zahnersatz“ enthält die gleichnamige Broschüre der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen. Sie ist im Internet abrufbar unter www.kzvh.de, Rubrik Patienten/Patientenberatung/Broschüren.

Bürokratie versus Patientenbehandlung
Bundeszahnärztekammer: Unnötige Vorgänge abbauen, Zeit für die Patienten gewinnen

Für (Zahn-)Arztpraxen entstehen Jahr für Jahr Bürokratiekosten in einem Umfang von 4,33 Milliarden Euro. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordert gemeinsam mit Vertretern der Ärzteschaft und der Kassen, die Praxen von Bürokratie zu entlasten, um ihnen wieder mehr Zeit für die Patientenbehandlung zu geben.
Der Zwischenbericht des Projekts „Mehr Zeit für Behandlung – Vereinfachung von Verfahren und Prozessen in Arzt- und Zahnarztpraxen“ des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), der heute in Berlin vorgestellt wurde, zieht eine erste Bilanz und benennt die nach wie vor bestehenden Herausforderungen.

Gemeinsam wurden Vorschläge unterbreitet, wie man den bürokratischen Aufwand senken könne. Für die Zahnarztpraxen hatte die BZÄK u.a. folgende Vorschläge unterbreitet:

  • Dokumentation der Aufbereitung von Medizinprodukten und Wirksamkeitsnachweis von Desinfektionsmitteln: Die Überwachungsbehörden in den Ländern werden aufgefordert, bei den Anforderungen an die Dokumentation bei der Aufbereitung von Medizinprodukten und der Wirksamkeitsprüfung bürokratiearme Lösungsmodelle umzusetzen. So ist zum Beispiel der Wirksamkeitsnachweis des Herstellers bei Zulassung bindend, Praxen haben nicht erneut einen Wirksamkeitsnachweis zu erbringen.
  • Praxisbegehung nach dem Medizinproduktegesetz und dem Infektionsschutzgesetz: Gefordert wird die bessere Koordinierung der Praxisbegehungen durch die unterschiedlichen Überwachungsbehörden. Es reicht, wenn die zuständigen Stellen einmal und abgesprochen in die Praxen kommen.
  • Röntgen: Auch für die Registrierung von Röntgeneinrichtungen sollte in Zukunft nur noch eine Stelle zuständig sein. Ferner sollten zum Beispiel zertifizierte (Online-)Fernlehrgänge bzw. eine Kurssplittung in Präsenz- und Fernstudienzeiten bei der Aktualisierung der Fachkunde zugelassen werden. Dies wäre mit einer erheblichen zeitlichen Entlastung der Praxen verbunden, ohne Standards der Patientensicherheit abzusenken.

„Um vermeidbare Bürokratie abzubauen, müssen Behörden und die Selbstverwaltung bis hin zu den Kassen an einem Strang ziehen. Gesucht haben wir bürokratiearme Best-Practice-Lösungen, die keine Abstriche bei der Patientensicherheit machen. Diese sollten nun auch schnellstmöglich umgesetzt werden. Je eher, desto besser für die Praxen und die Patienten“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Benz.

Hintergrund:
Projektpartner des Nationalen Normenkontrollrates bei der Zwischenbilanz waren die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV). Begleitet wurde das Projekt durch das Bundesministerium der Gesundheit, die Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie durch die Geschäftsstelle Bürokratieabbau im Bundeskanzleramt (GBü).

Schwangerschaftstest - Zahnpasta?
Schwangerschaftstest - Zahnpasta?

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 23.10.2017: Ab und an entdeckt die Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Steffen Klabunde kuriose Meldungen rund um alles, was mit den Zähnen zu tun hat. Nicht jede, die man da zu lesen bekommt, stimmt, ist aber aus Zahnarztsicht trotzdem lustig. So soll einmal der Meldung, dass Zahnpasta auch als Schwangerschaftstest taugt, "auf den Zahn gefühlt" werden.

Wie soll das Ganze funktionieren? Angeblich mixt man etwas Urin mit einem Klecks weißer Zahnpasta, verrührt die Mischung und wartet darauf, ob diese Mixtur kräftig aufschäumt oder nicht. Schäumt sie auf, soll man so angeblich eine Schwangerschaft nachweisen können.

Was ist an dieser Meldung dran? Eigentlich kann man sie genüsslich als >Schaumschlägerei< bezeichnen. Handelsübliche Schwangerschaftstests werden zwar mit einer Urinprobe durchgeführt. Dabei wird jedoch das Schwangerschaftshormon HCG nachgewiesen. Und dies tut die Zahnpasta selbstverständlich - nicht. Grund für ein eventuelles Aufschäumen ist die im Urin mehr oder weniger vorhandene Säure. Je basischer der "Saft", den wir ausscheiden, desto weniger Schaum; umgekehrt gilt: je saurer, desto stärker ist die Schaumentwicklung. Das liegt an in Zahnpasta enthaltenem Calciumcarbonat, das mit dem Säuregrad des Urins reagiert. Viel Fleisch, Käse oder auch Kaffee in der Ernährung hätten zum Beispiel diesen Effekt auf den Urin.

Also - lieber nicht auf die Aussagekraft dieser "Fake News" vertrauen. Wer seine Zahnpasta unbedingt zweckentfremden möchte, kann dies auch für andere Dinge tun. Als z.B. Fugenweißer, Schimmelentferner, Fleckentferner oder zum Reinigen einer verschmutzten Bügeleisen-Unterfläche taugt sie nämlich manchmal tatsächlich. Dies liegt dann aber nicht am Calciumcarbonat, sondern an Abrasivstoffen (kleine Schleifpartikel). Diese sind aber in besonders milden Zahncremes nicht ausreichend enthalten.

Die Zahnarztpraxis Klabunde empfiehlt, die Zahnpasta auch weiterhin ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen - dem Zähneputzen!